WiniX v07         D&H Decoder auslesen und programmieren

WiniX hat eine neue Versionsnummer bekommen und Funktionszuwachs in
Sachen D&H -Decoderdaten bearbeiten.

Dieses Softwaremodul habe ich eingebaut, weil die Veränderung der erweiterten
Betriebsparameter, besonders die Vertauschung der Anschlüsse für Gleis
und Motor, per Software doch bequemer geht.

Diese Funktion verändert aber die Basiseinstellungen und deshalb muss man sie
wiederherstellen. Ergo habe ich auch die Grundprogrammierung einbezogen.

Die Bedienung ist offensichtlich.

Empfehlenswert ist es, vor dem Verändern der ext. Parameter die Grunddaten zu lesen,
denn dann muss man zur Wiederherstellung lediglich die gewünschte Lokadresse
einstellen und den Programmier-Button clicken.

Programmtechnisch ist die Sache nicht ganz trivial, weil man das Protokoll mit der
FCC genau einhalten muss.
Die Erläuterungen von Lars Torsten Regensburger und sein SX-Bus Logger haben
es mir ermöglicht, die D&H Doku zu verstehen und den Datenaustausch mit den
Systemadressen der FCC zu programmieren. Großes Dankeschön !!

Die A-Werte unterscheiden sich in Umfang und Funktion bei den Typen DHL und DHP.
Für andere Werte als "1" muss man das Datenblatt des Decoders und die
Firmwareversion unbedingt beachten.

Parameterwerte in "Einzelbehandlung":

Die DHP Decoder kennen auch "Configurations-Variable" (CV's bei DCC) die über die
Parameternummer angesprochen werden. Diese Nummer ist mit der CV-Nummer, auch
bei gleicher Bedeutung nicht unbedingt identisch.
Die Decoder verstehen 2 SX2 Befehle die im Systemkanal 106 übergeben werden:
Lesen : 0xC2 und Schreiben (Programmieren) 0xCA.
Die Ein- und Ausgabe erfolgt als Dezimalwert, sowohl für die Parameternummer, als auch
für den Parameterwert.
Die Tabellen für die Parameter findet man in der Decoderdokumentation bei D&H.

Die Decoder verwenden auch im SX1-Betrieb die SX2 Parameter. Diese Eigenschaft
ermöglicht die (noch) bessere "Trimmung" der Fahreigenschaften. Z.B. kann die maximale
Geschwindigkeit mit Parameter Nummer 13 in 128 Stufen angegeben werden.

Das "Studium" der Anleitungen ist allerdings notwendig und ein wenig umfangreich.

Das Programmiergleis:

Die FCC hat keine separaten Anschlüsse für das Programmiergleis und verwendet beim
Programmieren die Gleisendstufe in einem speziellen Modus.
Deshalb ist es dringend anzuraten die Gleisanschlussklemmen mit einem 2.poligen
Umschalter zu versehen und die Fahrgleise mit ihren Besetztmeldern beim Programmieren
und Lesen der Lokdecoder komplett von der FCC zu trennen.
Praktisch ist auch, das Programmiergleis so lang zu machen, dass es sich auch für
Fahr und Adresstests eignet.

Winfried Steinhart, im Januar 2011